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Fructose, auch bekannt als Fruchtzucker, und Glucose, umgangssprachlich Traubenzucker, sind die zwei “Einfachzucker”, die wir am meisten zu uns nehmen. Während Fructose hauptsächlich in Obst zu finden ist, finden wir Glucose anteilig in fast allen kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Wichtige Unterschiede zwischen den beiden Zuckerarten sind zum einen, dass Fructose 2,5 mal so süßer ist als Glucose und daher eine stärkere Süßkraft hat, zum anderen jedoch leider auch, dass Fructose nicht so gut verdaut werden kann wie Glucose. Wir essen also sehr gerne fructosereiche Lebensmittel, können diese aber schlechter verdauen. Ob ein Lebensmittel demnach gesund ist, hängt vom Verhältnis von Fructose zu Glucose und weiteren Inhaltsstoffen (z.B. Ballaststoffen) ab.
Das Problem, insbesondere bei Fructose, ist, dass Fructose im Blut nur teilweise erkannt wird. Somit wird auch nur wenig Insulin ausgeschüttet und die Fructose gelangt kaum in die Zellen, sondern bleibt im Blut. Das führt dazu, dass die Fructose von der Leber verarbeitet werden muss. Wer regelmäßig große Mengen Fructose zu sich nimmt, kann so eine nicht-alkoholische Fettleber entwickeln.
Auch Haushaltszucker besteht i. d. R. aus einem Teil Glucose und einem Teil Fructose. Insofern ist für ein zu viel an Fructose und somit eine eventuelle nicht-alkoholische Fettleber nicht zwingend viel Obst erforderlich.
Folgende Website kann hier aushelfen: http://www.gesundheitsfundament.de/blog/2013/10/09/glucose-fructose-freund-oder-feind/