In Woche 5 des Programms lernst du, welche Fette wir vermeiden sollten und welche gesund für uns sind. Interessant hierfür sind insbesondere die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welche die Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren einschließen.
Zusammengefasst sollten wir mehr Omega-3 Fette und weniger Omega-6 Fette zu uns nehmen. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 sollte möglichst gering sein, was zum Beispiel der Fall bei Leinöl ist.
In der heutigen Welt beträgt das Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis nicht selten 15:1 oder sogar noch mehr. Der Mensch hat sich im Laufe der Jahre jedoch mit einem Wert nahe der 1:1 entwickelt. Der Grund für die Verschiebung sind hauptsächlich die stark verarbeiteten Lebensmittel und unsere damit verbundene moderne Ernährungsweise.
Geringere Omega-6 zu Omega-3 Verhältnisse können uns vor vielen Gesellschaftskrankheiten schützen oder diese sogar umkehren. Ein hohes Verhältnis fördert diese jedoch.
Trotzdem bedeutet das nicht, dass Omega-6 Fette ungesund sind. Kokosöl bspw. enthält zwar viel Omega-6, besteht jedoch auch aus wichtigen Omega-6 Fetten, wie Laurinsäure. Auch bei der Beantwortung dieser Frage kommt es auf das richtige Verhältnis an.
Aufgrund der aktuellen Verhältnisse ist es ratsam, den Anteil an Omega-3-Fettsäuren in unserer Ernährung zu erhöhen. Wir können dabei ein Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 von 5:1 bis zu 1:1 anpeilen. Da das für uns schwierig zu erreichen ist und durch die hochwertigen Quellen, wie z. B. fettigen Fisch, sehr teuer werden kann, empfehlen wir Omega-3 Fettsäuren in Form von Fisch- oder Krillöl als Nahrungsergänzung.
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Schaue dir dazu gerne den Beitrag zu Fischöl vs. Leinöl an.