Kein Grund zur Sorge, denn das kann schon sein. Gerade, wenn du plötzlich mehr Eiweiß isst als vorher und eventuell sogar Sport machst. Du kannst dann gleichzeitig Fett verlieren und Muskeln aufbauen. Deswegen ist das Gewicht nicht aussagekräftig! Das ist einer der Gründe, weswegen wir stark von der Waage als Messinstrument abraten. Es gibt deutlich bessere Messmöglichkeiten. Fühlst du dich besser? Bist du Leistungsfähiger? Haben sich deine Maße verändert? Es kann auch sein, dass du lediglich noch etwas geduldig sein musst und es dann von alleine weiter geht. Schaue dir dazu gerne diese Beiträge an:
https://wiki.leichteralsdudenkst.de/hc/de/search?utf8=%E2%9C%93&query=wiegen
https://wiki.leichteralsdudenkst.de/hc/de/search?utf8=%E2%9C%93&query=zunehmen
https://wiki.leichteralsdudenkst.de/hc/de/search?utf8=%E2%9C%93&query=plateau
Sollte sich an der Situation nichts verändern, hast du verschiedene Möglichkeiten.
-Überprüfe dich selbst auf Unverträglichkeiten, indem du 1-3 Wochen lang eine Nahrungsmittelgruppe (Laktosehaltiges, Glutenhaltiges...) eliminierst und du deine Erkenntnisse notierst. Wenn du aus einer Lebensmittelgruppe keine Erkenntnisse ziehen kannst, kannst du sie wieder zu deiner Ernährung hinzunehmen und dann eine andere Gruppe eliminieren.
-Experimentiere mit Kohlenhydraten und Fetten. Da unsere Körper sehr unterschiedlich sind, reagiert auch jeder Mensch auf eine andere Weise auf Kohlenhydrate und Fette. Du kannst für einige Wochen mehr Fett und weniger Kohlenhydrate einbauen, danach andersherum.
-Baue mehr Eiweiß und Gemüse in deinen Mahlzeiten ein.
-Lasse deine Schilddrüse überprüfen. Eventuell besteht eine versteckte Schilddrüsenunterfunktion, die deine Abnahme erschwert.
-Reduziere deinen Stresslevel! Stress wird als Manipulator für die Gewichtsreduktion deutlich unterschätzt! Du lagerst nicht nur wahrscheinlicher Fett ein, du baust auch wahrscheinlicher Muskeln ab, wodurch sich dein Kalorien-Gesamtumsatz verringert. Schaue dir dazu gerne den hier verlinkten Beitrag an.
-Lasse deine Hormone überprüfen. Insbesondere durch die Wechseljahre entsteht bei vielen Frauen ein Hormonungleichgewicht. Häufig liegt eine Östrogendominanz vor. Diese steht ebenfalls in enger Verbindung mit einer ungünstigen Darmflora, da "gefiltertes" Östrogen
z. B. bei einem löchrigen Darm (Leaky Gut) nicht mehr wie gewohnt ausgeschieden wird. Schaue dir dazu insbesondere diese Live-Session ab Minute 24:55 an.
Du findest zum Thema Hormone, Östrogen und Progesteron weitere Beiträge im Wiki.
-Baue neue "Mukelkraftwerke" durch Krafttraining auf! Wenn du es schaffst, deine Muskelmasse zu erhöhen, erhöhst du deinen rund-um-die-Uhr-Kalorienverbrauch.